Gadenstedter Oma-Bohne

(Phaseolus vulgaris L. subsp. vulgaris var. vulgaris)

Die „Gadenstedter Oma-Bohne” ist eine seltene, historische Stangenbohnensorte aus dem Peiner Land. Ihr Saatgut wurde 1861 in die Familie Kappe beziehungsweise Timpe eingebracht und 1999 zur Erhaltung an die Genbank Gatersleben übergeben. Der Name verbindet die familieninterne Bezeichnung „Omabohne“ mit ihrer Herkunft aus Gadenstedt.

Die starkwüchsige, robuste Pflanze wird bis zu drei Meter hoch und bildet violette Blüten. Ihre gelben, oft rosa überhauchten Hülsen sind breit, fleischig und fadenlos; ihre reifen Samen variieren farblich von Grau und Blau bis zu Braun. Die späte Sorte mag keine festen Lehmböden, ist robust und ertragreich.

Die zarten Hülsen werden traditionell gedünstet und mit brauner Butter serviert oder in Eintöpfen verwendet. Unreife (milchreife) Kerne eignen sich für Bohnengerichte und Eintöpfe.

Wir suchen für diese Sorte Vermehrer*innen und Sortenpat*innen.